SpeedFan (aus dem Englischen: „Speed” für Geschwindigkeit und „Fan” für Lüfter ) ist ein kostenfreies Mess-, Monitor- und Regel- bzw. Steuerungsprogramm für (interne) PC-Temperatursensoren und -Lüfter . Des Weiteren können auch diverse Spannungen (wie vCore und andere Netzteil -Ausgangsspannungen) ausgelesen und grafisch, auch über einen längeren Verlauf, dargestellt werden.
Mit SpeedFan können u.a. relativ leicht Überhitzungsprobleme von Rechnern diagnostiziert werden, welche sich beispielsweise durch sonst unerklärliche Systemabschaltungen äußern können. Es kann aber auch vorkommen, dass die von SpeedFan ausgelesenen Temperaturen jeglicher Realität fremd sind. Man sollte bei Temperaturangaben, die besonders niedrig oder hoch sind, sehr skeptisch sein und gegebenenfalls diese mit einem Thermometer oder durch simples Fühlen überprüfen.
Zudem ist es auch möglich, die Drehzahl einiger Lüfter (softwaretechnisch) herunterzuregeln, um den Geräuschpegel zu dämpfen. Diese Funktionen sind jedoch davon abhängig, ob die verwendeten Geräte – wie etwa der Hauptprozessor (CPU), der Hauptplatinen-Chipsatz , die Festplatten, das Netzteil – die Funktionalitäten dieses Programms auch unterstützen.
Eine weitere Tuning -Möglichkeit ist das dynamische Verändern des CPU - und/oder FSB -Taktes, was die Wärmeentwicklung der Rechnerkomponenten senken kann, während der Rechner im Leerlauf ist. Dies verbessert die Geräuschminderung, da bei weniger Wärmeentwicklung die Lüfter noch weiter heruntergeregelt werden können. Ebenso verbessert es die Akkulaufzeit von batteriebetriebenen Geräten.
Derzeit werden u.a. über 200 verschiedene Hauptplatinen-Chipsätze unterstützt. Als Basis der beschriebenen Funktionalitäten dient unter anderem die „S.M.A.R.T.“ genannte Technologie, welche in modernen Festplatten integriert ist. Damit ist es in gewissen Grenzen möglich, den physikalischen Zustand von Festplatten per Onlineanalyse zu bestimmen.